Allgemeines Erscheinungsbild:
Spitze bestechen durch ein schönes Haarkleid, das reichliche Unterwolle abstehend macht. Besonders auffällig sind der sich um den Hals legende, starke, mähnenartige Kragen und die buschige behaarte Rute, die kühn über dem Rücken getragen wird. Der Fuchsähnliche Kopf mit den flinken Augen, die spitzen, kleinen, engstehenden Ohren verleihen dem Spitz das ihm eigene charakteristische, kecke Aussehen. Wichtige Maßverhältnisse: Widerristhöhe zur Länge des Hundes wie 1:1, also quadratisch.

Verhalten und Charakter:
Der deutsche Spitz ist stets aufmerksam, lebhaft und außergewöhnlich anhänglich gegenüber seinem Besitzer. Er ist sehr gelehrig und leicht zu erziehen. Sein Misstrauen Fremden gegenüber und sein fehlender Jagdtrieb machen ihn zum idealen Wächter für Haus und Hof. Wetterfestigkeit, Robustheit und Langlebigkeit sind seine hervorrangensten Eigenschaften.

Größe und Abmessungen:
Die Schulterhöhe des männlichen Tieres beträgt 50 cm, des weibchlichen Tieres 48 cm. Die Farbe ist rein Weiß.

Herkunft:
Als Stammvater der Spitze wird allgemein der Torfhund der Pfahlbauern der jüngeren Steinzeit angesehen. Sie haben sich in fast gleicher Form (Kopf, Ohren, Rute) über die ganze Welt verbreitet. Erstmalig tauchte um 1450 auch die Bezeichnung "Spitzhunt" in einer niederrheinischen Hausordnung auf, die den Gebrauch dieses Namens als Schimpfwort bei Strafe untersagte. Um 1700 Gab es in Pommern eine breite Population weißer Spitze. Von ihnen leitet sich der auch jetzt noch gebräuchliche Name Pomeranian ab.

Faustregel über die Bellfreudigkeit:
Das Vorurteil, dass Spitze sehr bellfreudig sind, ist auf die Erziehung zurückzuführen und hat keinen Zusammenhang mit dem natürlichen Charakter des Spitzes. Die Bellfreudigkeit lässt sich am besten auf einer Rassehundeschau vergleichen. Der Lautstärkepegel am Spitzring wird immer geringer sein als der bei anderen Rassen.